Sonntag, 27. Februar 2005

10 Tipps zum Schutz vor Elektrosmog

10 Tipps zum Schutz vor Elektrosmog


* Schalten Sie Elektrogeräte, die nicht ständig in Betrieb sind, (wie z.B. Computer, Fernsehgeräte, Mikrowellenherde, Büromaschinen) bei Nichtbenutzung völlig stromfrei, um unnötige elektromagnetische Felder zu vermeiden. Praktisch ist die Verwendung abschaltbarer Steckdosen bzw. Stecker; oder ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
* Betten sollten mindestens 2 Meter von Radios, Fernsehgeräten, HiFi-Anlagen, elektrischen Heißwasser-Boilern und Speicher-Heizungen, Kühlschränken, Elektroherden, Waschmaschinen, Heizungspumpen, Sicherungskästen, Strom­zuführungs-Dachständern und allen ähnlichen starken Strahlungsquellen entfernt sein.
* Achten Sie darauf, dass Sie mit dem Bett mindestens einen Meter Abstand zu Heizungs- und Wasserrohren sowie Gasleitungen haben. Über diese Rohre fließen oft Ausgleichsströme, die magnetische Wechselfelder im Nahbereich der Rohre erzeugen.
* Benutzen Sie Handys so wenig wie möglich und dann auch nur für kurze Gespräche! Telefonieren Sie mit dem Handy nicht bei schlechtem Empfang, z.B. in Autos ohne Außenantenne. Die Leistung mit der das Handy sendet, richtet sich nach der Güte der Verbindung zur nächsten Basisstation. Die Autokarosserie verschlechtert die Verbindung und das Handy sendet deshalb mit einer höheren Leistung. Kinder und Jugendliche sollten kein Handy benutzen!
* Verzichten Sie auf schnurlose Telefone nach dem DECT-Standard. Diese gebräuchlichsten Schnurlos-Telefone senden nonstop gepulste elektromagnetische Wellen soweit aus, wie sie damit telefonieren können. Wenn Sie nicht auf ein schnurloses Telefon verzichten können, benutzen Sie analog arbeitende schnurlose Telefone, die nur beim Telefonieren und nicht ständig Mikrowellen senden.
* Benutzen Sie keine lokalen Funk-Netzverbindungen wie Bluetooth und WLAN. Über gesundheitliche Beschwerden bei der Benutzung von Notebooks mit Funk-Netzwerkkarten und Computern mit WLAN-Antennen wird zunehmend berichtet.
* Benutzen Sie Heizkissen und Heizdecken nur zum Anwärmen des Bettes; auch ausgeschaltete, aber noch mit dem Stromnetz verbundene Heizkissen und Heizdecken können sehr starke elektromagnetische Felder verursachen.
* Viele Babyphone verursachen starke Magnetfelder, sie sollten mindestens einen Meter vom Bett entfernt sein.
* Lassen Sie für Schlaf- und Kinderzimmer Netzfreischalter vom Elektriker einbauen; dadurch verursachen die Stromleitungen sowie Lampen und Elektrogeräte im Schlafbereich nur noch dann elektrische Felder, wenn tatsächlich Strom benötigt wird.
* Halten Sie einen Mindestabstand von fünf Metern zu eingeschalteten Mikrowellenherden ein, und zwar ringsum!

Quelle:
http://www.pilt.de/spiegel/best-of-gesundheit.10-Tipps-zum-Schutz-vor-Elektrosmog.elektrosmog.html

Dasselsbrucher wehren sich gegen Funkmast

Dasselsbrucher wehren sich gegen Funkmast

Da, wo heute Kühe grasen, möchte Vodafone einen Funkmasten errichten. Landwirt Gerhard Löcker kann sich an diesen Gedanken nur schwer gewöhnen.

Das Telekommunikationsunternehmen Vodafone möchte in der Nähe von Dasselsbruch einen Funkmasten errichten. Die Bewohner wollen sich das nicht gefallen lassen. Sie haben Angst vor den Nebenwirkungen des Elektrosmog: Gesundheitsbeeinträchtigungen und Wertminderung ihrer Anwesen.



Es sollte nur eine kleine Informationsveranstaltung sein und dann das: Das Gemeindehaus in Großmoor war so voll wie schon lange nicht mehr. Während vorne der Vodafone-Vertreter begann, die Lagepläne des geplanten Funkmasts bei Dasselsbruch vorzustellen, wurden hinten noch immer Stühle in den Raum getragen.

Kurz vorher erst hatten die Anwohner von den Plänen und der Infoveranstaltung erfahren, viele hatten sich über das Internet schlau gemacht, was das heißt, einen Funkmasten in der Nähe zu haben. „Es gibt Studien, nach denen Tiere, die in der Nähe eines Funkmasts weiden, verstärkt Fehlgeburten erleiden”, sagt Landwirt Gerhard Löcker, „es gibt aber auch Studien, nach denen das alles völlig unbedenklich ist.” Was soll man da glauben? „Gesetzlich kann man nichts machen”, sagt Erhard Valentin aus Dasselsbruch, „da ist Vodafone jedenfalls auf der richtigen Seite.”

Norbert Baumann, der ebenfalls in Dasselsbruch wohnt, hat sich zwei Tage lang die Finger wund telefoniert, um mehr zu erfahren. Ergebnis: Offiziell gibt es keinen Grund gegen den Funkmasten. Auch nach Bewertung der neueren wissenschaftlichen Literatur, erfährt er beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, gäbe es keinen Nachweis für Gesundheitsbeeinträchtigungen unterhalb der gegenwärtig geltenden Grenze. Und diese Grenze würde von Vodafone eingehalten.

Doch die Verunsicherung bleibt. „Viele denken darüber nach, hier wegzuziehen”, sagt Erhard Valentin. Die Nerven, erklärt er, lägen bei vielen blank. „Es gibt hier mehrere Krebsfälle im Dorf, diese Leute sind da natürlich besonders sensibel.” Da hilft es auch nichts, wenn Analysen zu dem Ergebnis kommen, der Elektrosmog sei ungefährlich.

„Die Dasselsbrucher sind in einer komfortablen Situation”, sagt Vodafone-Pressesprecher Dirk Ebrecht, „die geplante Stelle für den Funkmast befindet sich in 300 Meter Entfernung zur Dorfbebauung”. In städtischen Wohngebieten sei der Abstand teilweise nur zehn Meter.

„Wir wissen, dass wir den Masten nicht verhindern können, irgendwo muss er ja hin”, sagt Norbert Baumann, „aber warum so nah an uns ran?”. Auch er ist dafür, den Standort „Hasenwechsel”, ein Umspannwerk der Deutschen Bahn, als Alternative zu prüfen. Hier steht nämlich bereits ein Mast.

„Unsere Ingenieure prüfen das gerade”, sagt Dirk Ebrecht. Aber: Allzu weit vom ursprünglichen Standort könne man eben auch nicht abrücken, da gäbe es klare technische und physikalische Grenzen.
In der nächsten Sitzung des Adelheidsdorfer Verwaltungsausschusses werden sich die Politiker mit dem Thema Funkmast beschäftigen. Vielleicht muss Vodafone bis dann sowieso einen neuen Platz suchen: Der Druck der Nachbarn auf die Landwirte ist so groß, dass diese selbst schon nicht mehr wissen, ob sie überhaupt noch ihr Feld an Vodafone verkaufen möchten.



Maren Klein

25.02.2005 20:50; aktualisiert:25.02.2005 20:53

Quelle:
http://www.cellesche-zeitung.de/lokales/wathlingen/335818.html
logo

Elektrosmog in Halle/Saale

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Archiv

Februar 2005
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 2 
 4 
 6 
10
12
16
18
 
 
 
 
 
 
 

Aktuelle Beiträge

Handys können Krebs auslösen
Handys können Krebs auslösen Wenn sie länger als...
Gobsch - 1. Feb, 20:09
Bamberger Mobilfunk-Erklärung...
Presseerklärung des "Netzwerkes Risiko Mobilfunk“ 20....
Gobsch - 6. Aug, 10:24
Fortbildungsveranstaltunge n...
Dr. med. Wolf Bergmann Facharzt für Allgemeinmedizin Homöopath ie ______________ Reichsg rafenstr....
Gobsch - 6. Mai, 16:22
Krebshäufung in Steimbach-Hallenberg...
KREBSHÄUFUNG IN STEINBACH-HALLENBERG AUFGRUND EINES...
Gobsch - 6. Mai, 08:06
Höheres Krebsrisiko durch...
Höheres Krebsrisiko durch Strommasten Baden-Baden,. ..
Gobsch - 19. Feb, 20:17

Status

Online seit 7318 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 1. Feb, 20:09

Credits


2. Nationaler Kongress Elektrosmog-Betroffener
Bebauungsplan als Waffe gegen Mobilfnk
Beschraenkung von Mobilfunkanlagen
BI
Bio-Handy
Daenische Krebsgesellschaft raet erstmals von Kinderhandys ab
Festnetz und Mobilfunk wachsen zusammen
Flugblatt
Hallanzeiger
Handybenutzung in Bahn, Bus und Auto
Hecht-Studie
Keine Mobilfunkantennen auf den Halligen
Kinder durch Handystrahlung gefaehrdet
Klaerung der Rolle der ICNIRP
Krebsopfer an Sendeanlagen
Kritische Meinungen zum Mobilfunk
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren