Freitag, 25. Februar 2005

Rätselhaftes Brummen treibt Menschen zur Verzweiflung

Rätselhaftes Brummen treibt Menschen zur Verzweiflung

Aachen/Stuttgart (dpa) - Frans Frankort hört seit rund fünf Monaten ein Brummen - Tag und Nacht. In seiner Not packt der Mann nachts manchmal seinen Computer, stellt ihn unters Bett und schaltet ihn an. Dieses Geräusch überdeckt den Brummton. "Für mich ist das eine Linderung", sagt der genervte Mann aus der niederländischen Grenz-Gemeinde Bocholtz bei Aachen. Vor einiger Zeit fragte er sich, ob er denn der einzige ist, der das Brummen hört.

Im Dezember wandte er sich an eine Zeitung und schilderte sein Problem. Als der Bericht erschien, konnte er sich vor Anrufen kaum retten: Hunderte von Menschen aus der Region Südlimburg riefen bei der Zeitung und bei ihm an. Sie alle hörten es, dieses unerklärliche tiefe Brummen, das ihnen den Schlaf raubt und sie nervös macht. Das Gesundheitsamt Geleen ist eingeschaltet und will der Ursache systematisch auf den Grund gehen.

Doch das ist nicht so einfach. Nicht jeder Mensch hört dieses Geräusch. Frankorts Nachbarin hört es, seine Frau hört es nicht. "Es ist, als würde ein stehender Lastwagen seinen Motor laufen lassen", beschreibt er das Brummen, das ihn mürbe macht. Frankort ist Akustik- Ingenieur. Er geht davon aus, dass die Frequenz so tief ist, dass nicht jeder sie hören kann. Mögliche Schallquellen könnten nach Expertenansicht industrielle Lüfter oder ein Windpark an der Grenze bei Aachen sein.

Dass die Ursachenforschung viel komplizierter ist, diese Erfahrung haben Menschen in Baden-Württemberg machen müssen. Dort treibt ein rätselhafter Brummton Betroffene seit mehr als vier Jahren zur Verzweiflung. Die Landesregierung hatte 2001 mit einer groß angelegten Messaktion versucht, dem Phänomen auf die Spur zu kommen. Gleichzeitig waren Betroffene an der Universitätsklinik in Tübingen untersucht worden. Die Ursache wurde nicht gefunden; die Menschen leiden weiter.

"Vor allem die Frauen gehen daran kaputt", sagt der Sprecher der Interessengemeinschaft zur Aufklärung des Brummtons (IGZA/Stuttgart), Matthias Mayer. Der Verein hat sich 2001 gegründet, um die Interessen der Betroffenen zu vertreten. Inzwischen haben sich 1500 Betroffene aus dem ganzen Bundesgebiet bei dem Verein gemeldet. "Das ist kein lokales Problem", meint Mayer. Brummton-Phänomene seien in den USA, in Slowenien und jetzt auch in den Niederlanden bekannt.

Der Verein vermutet, dass elektrische und elektromagnetische Strahlung etwa aus Radar oder Mobilfunk im Ohr eine Fehlschaltung auslösen. "Wir brauchen Wissenschaftler, die daran arbeiten", fordert Mayer. Ansonsten bleibt es nur eine Vermutung. Und die helfe nicht weiter.

Fachleute im niederländischen Gesundheitsamt Geleen nehmen Frankort und die anderen Brummton-Hörer ernst. Dass Geräusche mit tiefen Frequenzen beim Menschen Beschwerden auslösen können, sei bekannt, sagt die Gesundheitswissenschaftlerin des Amtes, Paola Esser: "Aber in der Öffentlichkeit war es bisher kaum ein Thema." 300 Betroffene aus Südlimburg haben sich bisher gemeldet und wurden systematisch erfasst. Mit Hilfe von Fragebögen und in Interviews wollen die Umweltmediziner die Geräuschquelle eingrenzen. "Unser Ziel ist es, die Ursache zu erfassen", sagt Esser.

23.02.2005, Thomas Stollberger

Quelle:
http://omega.twoday.net/stories/538161

Strahlende Welt

Strahlende Welt
Staatsanzeiger für Baden-Württemberg


BwWoche 21. Februar 2005 / Nr. 6

http://www.bwheute.de/

Sie sind unsichtbar, aber nicht harmlos

Elektromagnetische Wellen machen Menschen krank:

http://www.buergerwelle.de/pdf/strahlende_welt.pdf

Eigentlich müsste ja mit jedem Handy auch ein Flugblatt, Beipackzettel, Warnhinweis oder was auch immer, mitverkauft werden, in dem auf die Risiken der gepulsten Hochfrequenzstrahlung hingewiesen wird. Bei den Zigaretten war so was ja auch nicht die Idee von Philipp Morris, wir können also hier von Seiten Nokias und Konsorten nichts erwarten. aber auch Gesundheitsministerium und Bundessamt für Strahlenschutz schweigen und verstecken sich hinter ihren Grenzwerten. Der Bund hätte nämlich n’ Problem, wenn er n’ Rückzieher machen wollte (UMTS-Lizenzen) muss es hier erst noch EU-Vorschriften geben? Dann dauert der ganze Zirkus ja noch länger.

Apropos länger dauern: wenn die Leut’ immer Studienergebnisse anzweifeln und "Beweise" fordern, sag ich "die Beweise werden schon noch geboren, nur is’ es dann reichlich spät" aber wie auch immer, das Problembewusstsein ist zumindest in unserer Region äußerst miserabel. Ich werde beim Flyerverteilen immer fast feindselig angeguckt, grade auch von Jugendlichen.

MfG

Eckardt Giese


Quelle: http://de.groups.yahoo.com/group/elektrosmog-liste/message/4972



Thema Mobilfunk nur von einigen wenigen "Übertrainierten" besetzt?

Die Zeiten, in den das Thema Mobilfunk nur von einigen wenigen "Übertrainierten" besetzt war, scheinen allmählich vorbei. Nun hat auch die bwWoche (ehemals Staatsanzeiger Baden-Württemberg) in einem ganzseitigen Artikel sich mit dem Thema befasst: "Strahlende Welt: sie sind unsichtbar, aber nicht harmlos" aufgehängt an einem Fallbeispiel, wird über Symptome (einschl. Wertverlust der Immobilien), Entstehung der Felder, Grenzwerte und die jüngste Anfrage der Grünen im Landtag informiert. Außerdem werden in einem separaten Abschnitt kurz die Begriffe "elektrisches Feld, magnetisches Feld, statisches Feld, Wechselfeld " erklärt.

Unser Gemeinderat scheint jedoch zunächst überhaupt nicht gewillt, sich mit der Problematik zu beschäftigen, manche scheinen sogar "beratungsresistent" und ziehen sich hinter irgendwelche Bauvorschriften und "Verwaltungseinheit" zurück. Dies wird jedoch angesichts der Schlagworte "Hörnervtumor, Gehirntumor, genetische Veränderung usw." der Sache nicht gerecht.

Wie kann man erreichen, dass der Aspekt der Gesundheitsvorsorge hier im Vordergrund steht, und dem Gemeinderat/bürgermeister mehr Einfluss auf die Baumaßnamen zukommt? Mir scheint bei unserem Gemeinderat ein Informationsdefizit vorzuliegen.

Was die örtlichen Schulen mit dem "Elternbrief" der hier vor einiger Zeit angeboten wurde, gemacht haben, kann ich nicht sagen.

Eckardt Giese

Quelle: http://de.groups.yahoo.com/group/elektrosmog-liste/message/4967


Quelle:
http://omega.twoday.net/stories/539995
logo

Elektrosmog in Halle/Saale

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Archiv

Februar 2005
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 2 
 4 
 6 
10
12
16
18
 
 
 
 
 
 
 

Aktuelle Beiträge

Handys können Krebs auslösen
Handys können Krebs auslösen Wenn sie länger als...
Gobsch - 1. Feb, 20:09
Bamberger Mobilfunk-Erklärung...
Presseerklärung des "Netzwerkes Risiko Mobilfunk“ 20....
Gobsch - 6. Aug, 10:24
Fortbildungsveranstaltunge n...
Dr. med. Wolf Bergmann Facharzt für Allgemeinmedizin Homöopath ie ______________ Reichsg rafenstr....
Gobsch - 6. Mai, 16:22
Krebshäufung in Steimbach-Hallenberg...
KREBSHÄUFUNG IN STEINBACH-HALLENBERG AUFGRUND EINES...
Gobsch - 6. Mai, 08:06
Höheres Krebsrisiko durch...
Höheres Krebsrisiko durch Strommasten Baden-Baden,. ..
Gobsch - 19. Feb, 20:17

Status

Online seit 7318 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 1. Feb, 20:09

Credits


2. Nationaler Kongress Elektrosmog-Betroffener
Bebauungsplan als Waffe gegen Mobilfnk
Beschraenkung von Mobilfunkanlagen
BI
Bio-Handy
Daenische Krebsgesellschaft raet erstmals von Kinderhandys ab
Festnetz und Mobilfunk wachsen zusammen
Flugblatt
Hallanzeiger
Handybenutzung in Bahn, Bus und Auto
Hecht-Studie
Keine Mobilfunkantennen auf den Halligen
Kinder durch Handystrahlung gefaehrdet
Klaerung der Rolle der ICNIRP
Krebsopfer an Sendeanlagen
Kritische Meinungen zum Mobilfunk
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren