Dienstag, 18. Januar 2005

Bauausschuss für Petition

Mobilfunk: Bauausschuss für Petition
Alternative Standorte gesucht


VON BRIGITTE GRETSCHMANN Weilheim - Um den Mobilfunkbetreibern zu zeigen, dass neue Funkantennen von Weilheims Bevölkerung nicht erwünscht sind, befürwortete der Bauausschuss gestern (gegen eine Stimme) eine Petition an Bundes- und Landesregierung. Darin werden niedrige Grenzwerte für die Strahlung sowie eine generelle gemeindliche Genehmigungspflicht für Mobilfunksendeanlagen gefordert, also auch für Masten unter zehn Metern. Darüber hinaus sollen alternative Standorte außerhalb der Stadt geprüft werden.


Ob die Petition viel bringt, bezweifelten einige Mitglieder des Bauausschusses. Matthias Bayer (CSU), der dagegen stimmte, befürchtete noch schnell eine Flut von neuen Masten, sobald bekannt sei, ab wann die Gemeinden ein Mitspracherecht haben. Alfred Honisch (Grüne) sprach von einem "Kampf gegen Windmühlen", zumal, wie er die "Buchloer Zeitung" zitierte, die Petition der Stadt Füssen, an der sich die Weilheimer orientiert, vom Umweltausschuss des Landtages abgewiesen worden sei. Sein Vorschlag: Der Gemeinde- und Städtetag müsse sich massiv für die Interessen der Kommunen einsetzen.

Bürgermeister Markus Loth (BfW) sieht die Initiativen gegen Funkantennen in der Stadt "ein bisserl" nach dem St.-Florians-Prinzip verfahren: Gegen den Mobilfunk habe niemand etwas, aber keiner wolle die Antennen in seiner Nähe haben.

"Brauchen wir die Masten überhaupt in dieser Vielfalt?", wollte Uta Orawetz (CSU) wissen. "Die Mobilfunkbetreiber tendieren zu einer Überversorgung", so Manfred Stork vom Stadtbauamt. In Weilheim gebe es immer ein gutes Netz. Storks Schlussfolgerung: Jeder Betreiber, der einen neuen Masten plane, müsse erst nachweisen, "dass es Lücken gibt und auch Beschwerden direkt aus Weilheim".

"Der Bund hat die UMTS-Lizenzen für 100 Milliarden verkauft und wir kleinen Kommunalpolitiker wurschteln umeinander, um die Kuh vom Eis zu bringen", klagte CSU-Fraktionschef Stefan Zirngibl. Sein Vorschlag: Über den Flächennutzungsplan Standorte in Gewerbegebieten ausweisen, um so andere Gebiete freihalten zu können.

Gögerl, Moos, Hardt

So sich im Stadtetat 2005 Geld dafür findet, soll von einem unabhängigen Büro untersucht werden, ob außerhalb der Stadt stehende große Sendemasten die Antennen in der Stadt ersetzen könnten. Im Gespräch sind Gögerl, Moos und Hardt.

Mobilfunkbasisstationen stehen an der Trifthofstraße, am Holzhofring, am Bahnhof sowie an der Münchener Straße auf dem Geissenhofer Turm und der BayWa. Geplant sind Masten in der Oberen Stadt, auf der Straßenmeisterei und dem Amtsgericht.


mm

Dänische Krebsgesellschaft rät erstmals von Kinerhandys ab

Dänische Krebsgesellschaft rät erstmals von Kinderhandys ab

Die Warnung der britischen Strahlenschutzkommission (siehe Meldung vom 13.01.05) ist in Dänemark stark beachtet worden. Viele Zeitungen, TV- und Radio-Stationen verbreiteten die Meldung: Kleine Kinder sollten besser keine Handys benutzen. Bemerkenswerter Weise haben jetzt sogar die Danish Cancer Society und das Health Council die Empfehlung herausgegeben, Kindern unter zehn Jahren keine Handys zu überlassen, berichtet Sianette Kwee aus Dänemark. Derartiges hätten beide Organisationen zuvor nie gemacht. Die Empfehlung ist an die Einschränkung gebunden, die besondere Schadwirkung von Handys auf Heranwachsende sei noch nicht untersucht worden, die Forschungsanstrengungen konzentrierten sich bislang nur auf Erwachsene. Frühestens in drei bis vier Jahren könnten erste Studien an Kindern Ergebnisse liefern - bis dahin sei vorsorglich Vorsicht angeraten. Pikant: Die Vorlage des REFLEX-Abschlussberichts vor wenigen Wochen hat in allen Medien regen Widerhall gefunden, besonders die Ergebnisse über DNS-Doppelstrangbrüche. Nur die beiden oben genannten Organisationen schwiegen sich beharrlich aus. Des Rätsels Lösung: Vor einem Jahr griffen sie das REFLEX-Projekt hart an und stellten die wissenschaftliche Qualität seiner Arbeiten in Frage (18.01.05-Kwee/-ll).

Link zur Danisch Cancer Society http://www.cancer.dk/

Mit freundlichen Grüßen

Informationszentrum gegen Mobilfunk
Heidrun Schall
http://www.izgmf.de

Keine Mobilfunkantennen auf den Halligen

Keine Mobilfunkantennen auf den Halligen

Von: Tourismusbüro Langeneß & Oland
An: Marianne Kirst
Datum: 17.01.2005 11:14
Betreff: AW: Langeness Anfrage: Hallig Langeness

Sehr geehrte Frau Kirst,

vielen Dank für Ihre Mail Ich freue mich, dass Sie sich für die Hallig
Langeneß interessieren. Ich kann Ihnen auch mitteilen, dass es hier auf Langeneß bzw. auch auf der Halligen Oland und Hooge keine Mobilfunkantennen gibt.

Per Post sende ich Ihnen unser Infomaterialien. Sollten Sie weitere Fragen haben, dürfen Sie sich gerne wieder bei mir melden.

Freundliche Grüße
Renate Boysen
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Elektrosmog in Halle/Saale

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