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    <title>Elektrosmog in Halle/Saale (Rubrik:Festnetz und Mobilfunk wachsen zusammen)</title>
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    <dc:publisher>Gobsch</dc:publisher>
    <dc:creator>Gobsch (mailto:&amp;#104;&amp;#101;&amp;#108;&amp;#109;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#64;&amp;#103;&amp;#111;&amp;#98;&amp;#115;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;)</dc:creator>
    <dc:date>2005-02-26T08:48:29Z</dc:date>
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    <title>Elektrosmog in Halle/Saale</title>
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    <title>Festnetz und Mobilfunk wachsen zusammen</title> 
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    <description>&lt;font color=red size=3&gt;&lt;b&gt;Festnetz und Mobilfunk wachsen zusammen&lt;br /&gt;
[Von ftd.de, 08:08, 12.01.05]&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Da die Dynamik im Mobilfunk nachl&amp;auml;sst, liegt die Hoffnung auf neuen Festnetz- und Internetprodukten. Wie sieht die Lage der europ&amp;auml;ischen Telekomkonzerne im einzelnen aus?&lt;br /&gt;
Die europ&amp;auml;ischen Telekomkonzerne richten ihre Gesch&amp;auml;ftsmodelle neu aus. Bisher konnten sich Ex-Monopolisten wie  Deutsche Telekom oder France Telecom auf das hohe Wachstum ihrer Mobilfunkt&amp;ouml;chter st&amp;uuml;tzen. Es glich die br&amp;ouml;ckelnden Ums&amp;auml;tze im traditionellen Festnetzgesch&amp;auml;ft aus. Doch die Zuw&amp;auml;chse im Mobilfunk lassen nach. Zugleich dr&amp;auml;ngen neue Billiganbieter auf den Markt. Dieses Jahr beginnen die Konzerne daher, Festnetz- und Internetsparten zu verkn&amp;uuml;pfen und zu neuen Wachstumstr&amp;auml;gern aufzubauen.&lt;br /&gt;
Der Strukturwandel ver&amp;auml;ndert auch den Wettbewerb. Die Konzerne k&amp;ouml;nnen die Produkte ihrer Sparten verst&amp;auml;rkt zu Komplettpaketen b&amp;uuml;ndeln. Neben neuen Onlineangeboten d&amp;uuml;rften dieses Jahr auch erste Testprodukte von Festnetz und Mobilfunk entstehen - beispielsweise Telefone, die in beiden Netzen arbeiten. &quot;Wir werden 2005 viele Versuche solcher Produktb&amp;uuml;ndel sehen&quot;, sagt Roman Friedrich, Telekomexperte bei Booz, Allen, Hamilton.&lt;br /&gt;
Besinnen auf das alte Festnetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch erwartet Friedrich auch einen Angriff der Ex-Monopolisten auf stark fokussierte Anbieter wie den weltgr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Mobilfunkkonzern Vodafone. &quot;Der Kampf wird nicht mehr mit gleichen Waffen ausgetragen. Komplettanbieter stehen gegen Spezialisten&quot;, sagt Friedrich. &quot;Bisher hat Vodafone mit der Telekom-Mobilfunktochter T-Mobile konkurriert, jetzt wird es die ganze Telekom sein.&quot;&lt;br /&gt;
Dass Europas Telekomkonzerne sich auf das alte Festnetz besinnen, liegt an dem gro&amp;szlig;en Druck auf ihren bisherigen Wachstumstr&amp;auml;ger Mobilfunk. &quot;Vor allem in Deutschland und Frankreich wird es in diesem Gesch&amp;auml;ft schwieriger. Der Konkurrenzdruck nimmt zu&quot;, sagt WestLB-Analyst Stefan Borscheid. Denn immer mehr neue Anbieter kommen in den Markt, die von den Netzbetreibern Minutenpakete anmieten und dar&amp;uuml;ber ihren Kunden Billigangebote machen. So verhandelt derzeit das schwedische Unternehmen Tele2 mit Netzbetreibern &amp;uuml;ber den Einstieg in den deutschen Mobilfunkmarkt.&lt;br /&gt;
Hohe Wachstumsraten sind pass&amp;eacute;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohen Wachstumsraten von einst sind daher pass&amp;eacute;. Legte T-Mobile 2002 noch um 35 Prozent zu, waren es 2003 nur 15 Prozent. &quot;Durchschnittlich zweistellige Zuwachsraten wird es 2005 wohl nicht mehr geben&quot;, sagt Analyst Borscheid. Berater Friedrich sieht die Gewinnmargen der Mobilfunkanbieter - das Verh&amp;auml;ltnis von Gewinn und Umsatz - &quot;bald gewaltig unter Druck&quot;. Interessant d&amp;uuml;rfte daher sein, ob die neue Technik UMTS nach dem Verkaufsstart passender Handys im abgelaufenen Weihnachtsgesch&amp;auml;ft den Kunden die Nutzung neuer mobiler Anwendungen schmackhaft gemacht hat.&lt;br /&gt;
Um das Festnetzgesch&amp;auml;ft zu st&amp;auml;rken und die Abh&amp;auml;ngigkeit vom Mobilfunk zu senken, haben France Telecom und Spaniens  Telef&amp;oacute;nica ihre Internett&amp;ouml;chter von der B&amp;ouml;rse zur&amp;uuml;ckgekauft, die Deutsche Telekom ist derzeit dabei. Zugleich haben Italiener und Franzosen auch ihre Mobilfunkt&amp;ouml;chter reintegriert.&lt;br /&gt;
&quot;Alles ist jetzt in der Probierphase&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination mit dem Festnetz muss zu einem deutlichen Plus bei breitbandigen Onlineverbindungen via DSL f&amp;uuml;hren, denn noch machen die Internetanbieter nur einen Bruchteil der Konzernums&amp;auml;tze aus. &quot;Das Breitbandgesch&amp;auml;ft ist eine potenzielle Goldmine&quot;, ist sich Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke jedoch sicher. &quot;Das Festnetzgesch&amp;auml;ft &amp;auml;ndert sich komplett durch Breitband, Telefonie &amp;uuml;ber das Internet sowie Medienangebote wie TV oder die Onlinevideothek.&quot; Sal.-Oppenheim-Analyst Frank Rothauge sieht gro&amp;szlig;es Potenzial: &quot;Nur zehn bis 15 Prozent der Festnetzkunden in Westeuropa haben einen DSL-Anschluss&quot;, sagt er.&lt;br /&gt;
Dieses Jahr d&amp;uuml;rfte sich erstmals zeigen, ob die neuen Produkte eine Zukunft haben. &quot;Alles ist jetzt in der Probierphase. F&amp;uuml;r TV &amp;uuml;ber DSL-Leitungen wird 2005 aber noch nicht der gro&amp;szlig;e Durchbruch kommen&quot;, sagt WestLB-Analyst Borscheid. An Kombiprodukten von Festnetz- und Mobilfunk bastelt derzeit bereits der britische Konzern BT. Umgekehrt hat Berater Friedrich erste &amp;Uuml;berlegungen von Mobilfunkanbietern ausgemacht, in das DSL-Gesch&amp;auml;ft einzusteigen. Auch Kabelfirmen dr&amp;auml;ngen in den Telefon- und Internetmarkt.&lt;br /&gt;
Zugleich kommen die Festnetzsparten in ihrem wichtigen Gesch&amp;auml;ft mit Telefonanschl&amp;uuml;ssen unter Druck. &quot;Onlineanbieter wie United Internet oder Freenet steigen nach und nach in das Anschlussgesch&amp;auml;ft ein&quot;, sagt Analyst Rothauge. Daher h&amp;auml;tten die Konzernchefs eine neue Front, an der es zu k&amp;auml;mpfen gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auf- und Absteiger der Telekommunikationsbranche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Telekom&lt;br /&gt;
France Telecom&lt;br /&gt;
Vodafone&lt;br /&gt;
Telecom Italia&lt;br /&gt;
British Telecom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chancen&lt;br /&gt;
Europas gr&amp;ouml;&amp;szlig;ter Telekomkonzern sp&amp;uuml;rt im Inland nur geringen Konkurrenzdruck. Auch international ist er sehr stark aufgestellt.&lt;br /&gt;
In der Festnetztelefonie in Frankreich kann der Konzern den Marktanteil gut halten. Die Integration der Sparten Online und Mobilfunk erm&amp;ouml;glicht neue Produkte.&lt;br /&gt;
Der britische Konzern ist weltweit f&amp;uuml;hrend im derzeit noch am st&amp;auml;rksten wachsenden Markt, dem Mobilfunk.&lt;br /&gt;
In Italiens Festnetz schafft der Konzern noch Umsatzzuw&amp;auml;chse. Zudem hat die Mobilfunktochter mit dem Lateinamerika-Fokus einen Wachstumsmarkt im Griff.&lt;br /&gt;
Der Konzern besitzt ein Netz starker Anbieter in vielen L&amp;auml;ndern. Er arbeitet l&amp;auml;ngst an Kombiprodukten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Risiken&lt;br /&gt;
Onlinefirmen wie Freenet und United Internet steigen ins Anschlussgesch&amp;auml;ft ein. Zudem dr&amp;auml;ngen Billiganbieter in den Mobilfunk.&lt;br /&gt;
Die Konkurrenz im wichtigen Markt f&amp;uuml;r DSL-Internetzug&amp;auml;nge ist enorm hoch. Zugleich ist die Mobilfunktochter Orange international nur schwach aufgestellt.&lt;br /&gt;
Beginnen Konzerne, die Festnetz- und Mobilfunksparten haben, diese Produkte zu kombinieren, kann Vodafone nicht mithalten.&lt;br /&gt;
Auslandsm&amp;auml;rkte erobert der Konzern nur mit eigenem Netz. Das dauert lange.&lt;br /&gt;
BT steht im heimischen Festnetzmarkt stark unter Druck. Im Markt f&amp;uuml;r Informationstechnik ist der Konzern eher schwach aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausblick&lt;br /&gt;
Die Verschmelzung von Internet und Festnetz erh&amp;ouml;ht die Schlagkraft. Die US-Mobilfunktochter sichert 2005 noch gutes Wachstum.&lt;br /&gt;
Der Schuldenabbau bringt Flexibilit&amp;auml;t, doch 2005 drohen Wachstumsprobleme.&lt;br /&gt;
Die Zuw&amp;auml;chse im Mobilfunk lassen nach. F&amp;uuml;r Vodafone wird es schwer, gro&amp;szlig;e Wachstumsfelder zu finden. Der Start von UMTS-Diensten allein d&amp;uuml;rfte nicht reichen.&lt;br /&gt;
Die Milliardeninvestitionen ins Auslandsgesch&amp;auml;ft st&amp;auml;rken das Unternehmen. Zudem macht der R&amp;uuml;ckkauf der Mobilfunktochter Kombiprodukte besser m&amp;ouml;glich.&lt;br /&gt;
Das Wohl BTs h&amp;auml;ngt an Europas Markt f&amp;uuml;r Gesch&amp;auml;ftskunden. Doch dort dr&amp;auml;ngen sich nun verst&amp;auml;rkt andere Konzerne. Das wird das Wachstum erschweren.</description>
    <dc:creator>Gobsch (mailto:&amp;#104;&amp;#101;&amp;#108;&amp;#109;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#64;&amp;#103;&amp;#111;&amp;#98;&amp;#115;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;)</dc:creator>
    <dc:subject>Festnetz und Mobilfunk wachsen zusammen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Gobsch</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-12T20:41:37Z</dc:date>
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