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    <title>Elektrosmog in Halle/Saale (Rubrik:Beschraenkung von Mobilfunkanlagen)</title>
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    <dc:publisher>Gobsch</dc:publisher>
    <dc:creator>Gobsch (mailto:&amp;#104;&amp;#101;&amp;#108;&amp;#109;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#64;&amp;#103;&amp;#111;&amp;#98;&amp;#115;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;)</dc:creator>
    <dc:date>2005-02-23T15:55:39Z</dc:date>
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    <title>Elektrosmog in Halle/Saale</title>
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  <item rdf:about="http://elektrosmoghalle.twoday.net/stories/472662/">
    <title>Beschr&amp;auml;nkung von Mobilfunkanlagen durch Verabschiedung entsprechender Bebauungspl&amp;auml;ne</title> 
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    <description>&lt;font color=red size=3&gt;&lt;b&gt;Beschr&amp;auml;nkung von Mobilfunkanlagen durch Verabschiedung entsprechender Bebauungspl&amp;auml;ne&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;
Die Ansicht eine Planung der Mobilfunkstandorte sei &quot;untauglich&quot;, ist unzutreffend. Interessierte sollten sich einmal an die Gemeinde Gr&amp;auml;felfing wenden, die eine solche Gesamtplanung gerade praktiziert. Je nach Topografie ist es m&amp;ouml;glich, in Bebauungspl&amp;auml;nen &amp;uuml;ber &amp;sect; 1 Abs. 6 Nr. 1 Baunutzungsverordnung (zumindest weitgehend) mobilfunkantennenfreie Wohngebiete zu schaffen, weil die bauplanerische Zul&amp;auml;ssigkeit von Antennenanlagen in Wohngebieten nur durch Ausnahmevorschriften (sei es &amp;sect; 4 Abs. 3 Nr. 2 oder &amp;sect; 14 Abs. 1 Nr. 2 Baunutzungsverordnung) begr&amp;uuml;ndet ist. Schon die sog. &quot;Privilegierung&quot; im Au&amp;szlig;enbereich in &amp;sect; 35 Baugesetzbuch (BauGB) gibt die generelle Wertung vor, dass diese Anlagen nicht in den Innenbereich geh&amp;ouml;ren. Nach &amp;sect; 1 Abs. 5 BauGB sollen Bauleitpl&amp;auml;ne n&amp;auml;mlich dazu beitragen, eine menschenw&amp;uuml;rdige Umwelt zu sichern und die nat&amp;uuml;rlichen Lebensgrundlagen sch&amp;uuml;tzen und entwickeln. Dem stehen auch keineswegs Gerichtsurteile entgegen. Aufgrund von &amp;sect; 1 Abs. 5 Nr. 1 und Nr. 7 und 1a BauGB (Vgl. BayVGH M 11 K 01.5934 1.8.02 - Gr&amp;ouml;benzell), in Verbindung mit dem Vorsorgeprinzip der &amp;sect;&amp;sect; 3, 5 Abs. 1 Nr. 1, 2 BlmSchG, kommt der Bauleitplanung nicht nur die Aufgabe der Abwehr von bereits eingetretenen sch&amp;auml;dlichen Umwelteinwirkungen, sondern auch die Aufgabe des vorsorgenden Immissionsschutzes zu (vgl. Battis/Krautsberger/L&amp;ouml;hr, BauGB, 7. Auflage, &amp;sect; 1 Rdnr. 67). Dies insbesondere auch deshalb, weil die 26. BImSchV keine Vorsorgekomponente enth&amp;auml;lt (wie dies der Bundesgerichtshof am 13.2.04 ausdr&amp;uuml;cklich best&amp;auml;tigte!) sowie nicht-thermische Wirkungen nicht ber&amp;uuml;cksichtigt und es deshalb ein bauplanerisches Ziel sein sollte, Wohngebiete nach M&amp;ouml;glichkeit von Mobilfunkanlagen frei zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bayerische VGH hat etwa am 18.3.03 (15 N 98.2262) zu einer entsprechenden Planung in Dittelbrunn folgendes ausgef&amp;uuml;hrt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Eine Gemeinde kann in einem Bebauungsplan bestimmen, dass &quot;von au&amp;szlig;en erkennbar technische Anlagen&quot; und damit auch Funkantennen und dazugeh&amp;ouml;rige Masten in einem Wohngebiet unzul&amp;auml;ssig sind. Da &amp;sect; 14 Abs. 1 Satz 3 BauNVO die Gemeinde erm&amp;auml;chtigt, die Zul&amp;auml;ssigkeit von Nebenanlagen einzuschr&amp;auml;nken oder auszuschlie&amp;szlig;en, ist eine derartige Festsetzung im Interesse eines einheitlichen optischen Erscheinungsbildes als Bestimmung zur Art der baulichen Nutzung nach &amp;sect; 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB m&amp;ouml;glich.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat am 28.2.02 (4 CN 5.01) zur Vorsorge bei der Bauleitplanung, bei der es um Geruchsbeeintr&amp;auml;chtigungen ging, u.a. angef&amp;uuml;hrt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wenn st&amp;auml;dtebauliche Gr&amp;uuml;nde dies rechtfertigen, darf die Gemeinde im Wege der Bauleitplanung unterhalb der durch &amp;sect; 3 Abs. 1 BImSchG bestimmten Erheblichkeitsschwelle eigenst&amp;auml;ndig gebietsbezogen das Ma&amp;szlig; hinnehmbarer (Geruchs-)Beeintr&amp;auml;chtigungen nach den Ma&amp;szlig;st&amp;auml;ben des Vorsorgegrundsatzes steuern.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr hat dies das BVerwG am 17.12.02 (4 C 15/01) bekr&amp;auml;ftigt und ausgef&amp;uuml;hrt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Daraus kann aber nicht gefolgert werden, dass die Gemeinde umgekehrt im Interesse von Bauinteressenten von ihren planerischen Befugnissen keinen anderen Gebrauch machen darf, als Nutzungen bis an die Grenze dessen zu erm&amp;ouml;glichen, was anhand der Ma&amp;szlig;st&amp;auml;be des Immissionsschutzrechts gerade noch zul&amp;auml;ssig ist, ohne als sch&amp;auml;dliche Umwelteinwirkungen im Sinne des &amp;sect; 3 Abs. 1 BImschG qualifiziert werden zu k&amp;ouml;nnen. Wie der Senat wiederholt ausgef&amp;uuml;hrt hat, ist es ihr vielmehr bereits im Vorfeld der Abwehr sch&amp;auml;dlicher Umwelteinwirkungen gestattet, durch ihre Bauleitplanung eigenst&amp;auml;ndig gebietsbezogen das Ma&amp;szlig; des Hinnehmbaren zu steuern.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das BayVG-M&amp;uuml;nchen (M 11 K 03.2059 - Grafrath) hat zuletzt am 22.04.2004 sogar eine nachtr&amp;auml;glich verh&amp;auml;ngte Ver&amp;auml;nderungssperre als wirksam erachtet und das Mobilfunkvorhaben als nicht genehmigungsf&amp;auml;hig und den Belang der Planung im Landschaftsschutzgebiet als vorrangig bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der teilweise auch von Vertretern des St&amp;auml;dte- u. Gemeindebundes angef&amp;uuml;hrten (einzigen mir bekannten negativen) Entscheidung des OVG-Koblenz (vom 07.08.2003, 1 A 10196/03.OVG) lag keine Planung, sondern nur ein diffuses &quot;Konzept&quot; zugrunde, so dass diese den oben erl&amp;auml;uterten Vorgaben keineswegs entgegensteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielmehr ist f&amp;uuml;r Gemeinden die an gesundheitlicher Vorsorge f&amp;uuml;r ihre B&amp;uuml;rger interessiert sind, von allen rechtlichen M&amp;ouml;glichkeiten zur vern&amp;uuml;nftigen Beschr&amp;auml;nkung von Mobilfunkanlagen eine Verabschiedung entsprechender Bebauungspl&amp;auml;ne bzw. die &amp;Auml;nderung von dieser Bebauungspl&amp;auml;nen das derzeit juristisch erfolgversprechendste Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dietmar Freund&lt;br /&gt;
Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
Kanzlei&lt;br /&gt;
Heyn* Freund* Tersch&amp;uuml;ren&lt;br /&gt;
Innerer-Ring 1c&lt;br /&gt;
63486 Bruchk&amp;ouml;bel&lt;br /&gt;
*vertretungsberechtigt u.a. auch bei allen Oberlandesgerichten&lt;br /&gt;
Fon 06181-71087&lt;br /&gt;
Fax 06181-77296&lt;br /&gt;
eMail: RA-Freund@Kanzlei-HFB.de&lt;br /&gt;
B&amp;uuml;rozeiten:&lt;br /&gt;
Mo. - Fr. 9 bis 12 Uhr u. Mo. - Do. 14 bis 17 Uhr&lt;br /&gt;
Telefonzeiten RA-Freund: Mo. - Do. 15 bis 17 Uhr</description>
    <dc:creator>Gobsch (mailto:&amp;#104;&amp;#101;&amp;#108;&amp;#109;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#64;&amp;#103;&amp;#111;&amp;#98;&amp;#115;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;)</dc:creator>
    <dc:subject>Beschraenkung von Mobilfunkanlagen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Gobsch</dc:rights>
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